Es war einmal....

Kerbbuwe

Lange Tradition bereits vor der Vereinsgründung

Die Langebromischer Kerb hat bereits eine lange Tradition. Auch früher schon wurde hier zünftig Kerb gefeiert. Als der Urvater der Langebromischer Kerb wurde Hans Emig genannt. Er hat u.a. auch die Langebromischer Blaskapelle ins Leben gerufen. Auch für den traditionellen Kerbumzug ist er verantwortlich. In den frühen 60er und 70er Jahren verlaß´man den Kerbredd noch aus den Fenstern, z.B. beim Gasthaus zum Odenwald. Später wechselte man die Örtlichkeiten. U.a. wurde auf dem Ponyhof Arras oder auf dem Tannhäuser Hof gefeiert. Auch das Feuerwehrhaus wurde in den 80er Jahren als Kerbplatz umfunktioniert.

Eine Gemeinschaft entstand...

Erst 1991, nachdem Kerbvadder Horst Kaffenberger seinen Abschied verkündete, saßen 7 junge Männer zusammen und überlegten, ob man neben dem Kerbumzug und der anschließenden Kerbredd nicht noch mehr für die Langenbrombacher anbieten könnte. In Kirchbrombach war die große Musikveranstaltung, damit wollte man bestimmt nicht konkurrieren. Aber der Freitagstermin zur Kerb war in diesem Jahr nicht besetzt, also entschloß man sich zu einer Kerbparty, direkt im Feuerwehrhaus. Somit war 1992 der Anfang gemacht.

Bei der spanischen Nacht platzt der Saal aus allen Nähten

Bis 1995 hatte es sich schon gut herumgesprochen, dass der Kerbfreitag in Langebromisch ein Geheimtipp ist. Der Saal im Langebromischer Feuerwehrhaus platze aus allen Nähten. Unter dem Motto "Während in Kirchbacho noch gespühlt wird, wird in Langeriva schon gefeiert" servierte man Paella und Sangria (legendär: Die Paella musste mit einem Gabelstabler durch das Fenster gebracht werden). Dies war auch die Geburtsstunde unseres späteren Vorsitzenden Fernando Pardo. Bei Volare kochte der ganze Saal und alle waren sich sicher, dass es schwer wird, diese Veranstaltung zu toppen.

Die Zeltkerb wird geboren...

1996 hatte man das einmalige Glück, dass Adam Ditter ein kostenloses Zelt besorgen konnte. Da der Festsaal der Feuerwehr immer mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, musste man sich etwas überlegen. Das Zelt war eine große Chance, zumal mal kein großes finanzielles Risiko eingehen musste. Die Kerbgemeinschaft ist zwar mittlerweile angewachsen, jedoch hatte man kein Kapital, um solch ein Risiko zu tragen. Und auch hier zeigte sich wieder, dass die Langebromischer super feiern konnte. Die erste Zeltkerb war somit geboren. In den folgenden Jahren wurde auch noch der Zeltplatz gepflastert, so dass man auch witterungsbedingt abgesichert war.

Aus einem wilden Haufen entwickelt sich Struktur

Der Erfolg der Langebromischer Kerb war nicht mehr aufzuhalten. Jedoch war man sich im klaren, dass die Größe des Zeltes und auch der Kerb beibehalten werden musste. Es sollte weiterhin ein Fest für die Bürger bleiben und nicht kommerziell ausgeweitet werden. Personell stellte man sich im Vorstand auf breiteren Beinen auf. Während in den ersten Jahren der Vorsitzende und Kerbvadder in einer Person vorhanden war, splittete man die Verantwortlichkeiten. Und auch in der Vorbereitung der Feste bekam man Routine, ohne das die Originalität auf der Strecke blieb.

2002 - Der Verein entsteht

Erst 2002 entschloss man sich, einen eigenen Verein zu bilden, denn die Mitgliederzahl ist enorm gestiegen. 50 aktive Mitglieder zählt der Verein, aber auch auf die vielen "alten" Kerbbuwe kann sich der Verein verlassen. 2005 kam nochmal eine Attraktion dazu. Das erste Langebromischer Bierkastenrennen wurde ins Leben gerufen. Der Bromischer können sich sicher sein, dass jedes Jahr wieder was auf die Beine gestellt wird und sie dann rufen können:

WEM ISS DIE KERB?      UNSER....
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Wir sind gespannt auf die alten Geschichten.